Male Gaze
„FLACH“, „DICK“ und „GROß“: Zuschreibungen eines Mannes auf denfragmentierten weiblichen Körper. Malerei und Vintage-Textilien verbinden sich zu einer feministischen Auseinandersetzung mit Körperbildern, Objektifizierung und dem Male Gaze.
Dreifaltigkeit



Inspiriert von einem Songtext von Florence and the Machine („Like if Jesus came back, but in a beautiful dress“) ist in dieser Serie Jesus in einem Kleid zu sehen, garniert mit aufgenähter Polyester-Spitze. Maria in einer transparenten Gewandung und eine weitere Person im Gewand einer Messdienerin, jedoch auf gleicher Höhe mit den Heiligenfiguren hinterfragen religiöse Bildtraditionen aus einer feministischen Perspektive. Die Serie verbindet katholische Ikonografie, Fragen nach Geschlechterrollen, Körperlichkeit und persönlicher Selbstbestimmung in der zeitgenössischen Malerei.
Ausgestellt bei 030COA
I am free, because I said so

In rosafarbener Schrift thematisieren die Werke den Kampf um Selbstbestimmung und Freiheit. Gemalt mit Acryl auf einem bespritzten und zerknitterten DDR-Tischtuch, verweisen die Arbeiten auf Geschichte und Gegenwart.
Die pinke Typografie erinnert an weibliche Zuschreibungen und steht zugleich dafür, sich Freiheit im patriarchalen System selbst erkämpfen zu müssen.





